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    Petra Schmidt

    Rechtsanwältin • Mediatorin
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

  • Über mich

    Petra Schmidt

    Rechtsanwältin
    Mediatorin
    • Jg. 1959, Rechtsanwältin, zertifizierte Mediatorin, Schlichterin.
    • Verheiratet, zwei Kinder.
    • Mediationsausbildung entsprechend den nationalen und europäischen Standards.
    • Schwerpunkte der Ausbildung: Familienmediation und Wirtschaftsmediation.
  • Was ich für Sie tun kann

     Rechtsberatung und Rechtsvertretung
    Als Rechtsanwältin stehe ich Ihnen sowohl für die außergerichtliche parteiliche Beratung als auch für die Vertretung Ihrer Interessen vor Gericht zur Verfügung.

    Mediation
    Ich mediiere Streitigkeiten aus den Bereichen Familie und Erbschaft (Familienmediation, Erbschaftsmediation)
    sowie
    Konflikte aus dem Arbeits- und Wirtschaftsleben (Arbeitsmediation, Wirtschaftsmediation).

    Ich unterstütze Sie und die andere Konfliktpartei als neutrale Vermittlerin während des Mediationsverfahrens und berate Sie beide über die Möglichkeiten der rechtlichen Ausgestaltung der abschließenden Vereinbarung.

    Auch nach Abschluß der Mediation überprüfe ich mit allen Beteiligten gemeinsam, ob es mit der Umsetzung des Mediationsergebnisses klappt.

    Schlichtung
    Ich bin Schlichterin (Gütestelle) nach dem Bayerischen Schlichtungsgesetz.

    Coaching
    Sie fühlen sich gemobbt. - Ich helfe Ihnen als Coach.
  • Mediation - Was ist das überhaupt?

     

    Mediation bedeutet Vermittlung.


    Mediation

    • ist ein freiwilliges außergerichtliches Verfahren
    • zur eigenverantwortlichen Regelung von Konflikten
    • mit Hilfe eines neutralen Dritten - des Mediators.

    Mediation

    • ist ein strukturiertes Verfahren
    • am Ende wird mit allen Beteiligten eine rechtsverbindliche Vereinbarung über die Regelung der strittigen Punkte getroffen. 

    Die Idee, Streitigkeiten und Konflikte zwischen zwei oder mehreren Parteien mithilfe eines unparteiischen Dritten zu lösen, geht auf eine lange kulturgeschichtliche Tradition zurück.
    In den 1960er-Jahren wurde diese Methode der Konfliktbearbeitung in den USA wiederentdeckt und weiterentwickelt.
    Seit Ende der 80er-Jahre wird dieses Verfahren auch bei uns angewandt.

    Ist Mediation das Richtige für Sie?

     

    Ihnen geht es nicht ums Rechthaben, sondern um eine effektive Lösung Ihres Konfliktes.

    Sie sind an einem persönlich und/oder wirtschaftlich sinnvollen Ergebnis interessiert.

    Sie kennen selbst Ihre Interessen und Ziele am besten und möchten nicht die Entscheidungskompetenz in fremde Hände legen.

    Sie wollen - gemeinsam mit der anderen Konfliktpartei - eine individuelle und zukunftsgerichtete Lösung erarbeiten.

    Sie suchen einen Weg der Verständigung, um eine konstruktive Beziehung weiterführen zu können.

    Mediation wurde schon vielfach erfolgreich eingesetzt, z.B. bei

    • Trennung und Scheidung
    • Konflikten in Arbeitsteams oder zwischen Unternehmen
    • Erbstreitigkeiten
    • Schulkonflikten
    • Mietstreitigkeiten
    • Konflikten im Gesundheitswesen
    • Umweltschutzprojekten
    • Konflikten auf kommunaler Ebene

    Voraussetzungen für erfolgreiche Mediation

    • Motivation
    • Fairness
    • Offenheit
    • Vertraulichkeit 

    Die Motive für eine Mediation können unterschiedlich sein - nicht aber die Motivation.

    Ob Sie das hohe Kosten- und Prozessrisiko einer gerichtlichen Auseinandersetzung vermeiden wollen oder ob Sie sich nicht „die Fäden aus der Hand nehmen lassen“ wollen, ist nicht das ausschlaggebende Kriterium.

    Entscheidend ist vielmehr, dass Sie und Ihr Konfliktpartner - also beide - bereit sind, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und ganz offen über die bestehenden Probleme zu reden.

    Mediation - der Verfahrensablauf

     
    Als erster Anhaltspunkt kann Ihnen die folgende Übersicht dienen:

    Eingangsphase:
    Kontaktaufnahme mit den Konfliktparteien;
    Information über die Situation der Parteien und der zwischen ihnen strittigen Themen;
    Erläuterung der Prinzipien des Mediationsverfahrens;
    Einigung über den Verfahrensablauf und die zu beachtenden Fairness-und Verhaltensregeln.

    Verhandlungsphase:
    Auswahl und Reihenfolge der zu besprechenden Themen;
    Erarbeiten der verschiedenen Positionen; Sammeln von Fakten;
    Ausarbeiten und gegenseitiges Verstehen der unterschiedlichen Interessen, Bedürfnisse und persönlichen und wirtschaftlichen Anliegen;
    Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten;
    Rechtsberatung;
    Entwicklung und Überprüfung weiterer Lösungsmöglichkeiten;
    Aushandeln einer Vereinbarung.

    Abschlussphase:
    Erstellen einer Abschlussvereinbarung und Klärung der rechtlichen Ausgestaltung der Vereinbarung (z.B. notarielle Beurkundung, falls erforderlich);
    Umsetzung der Vereinbarung.

    Was bringt Mediation? - die Vorteile

    • Eine zukunftsgerichtete individuelle Konfliktlösung, bei der alle gewinnen.
    • Rasche Konfliktbeilegung durch strukturiertes Verfahren - zur Reduzierung Ihrer Kosten.
    • Kein Prozessrisiko - Planungssicherheit bleibt.
    • Kontrolle über Verhandlungsinhalte und Ergebnis behalten die Parteien.
    • Angemessene Berücksichtigung der Standpunkte, Interessen und Ziele jeder Partei. 
    • Fortbestand der persönlichen/geschäftlichen Beziehung.
    • Höhere Akzeptanz und Tragfähigkeit des Mediationsergebnisses im Vergleich zu Gerichtsurteilen. 
    • Vertraulichkeit. 
    • Eigene Kreativität bei der Lösungsfindung.

    Nachsorge - bei der Umsetzung

     
    Was ist, wenn Probleme bei der Umsetzung der Vereinbarung auftreten?

    Auch nach dem Abschluß der Vereinbarung bleibe ich Ihre Ansprechpartnerin.

    Bei evtl. neu auftretenden Schwierigkeiten oder Veränderungen der zugrundeliegenden Verhältnisse kann eine Neuanpassung in Betracht kommen.
    Auch hierbei bin ich Ihnen gerne behilflich.

    Mediation - als Therapie?

     
    Mediation ist weder Paar- noch Familientherapie und kann eine solche auch nicht ersetzen.

    Bei einer Therapie geht es darum, seelische Probleme sichtbar zu machen, sie zu klären.

    Das Ziel der Mediation ist, eine verbindliche Vereinbarung für einen konkreten Konfliktfall zu erarbeiten. Die dabei zu berücksichtigenden Gefühle und individuellen Bedürfnisse der Beteiligten sind hier nur als Wegweiser zum abschließenden Ergebnis zu betrachten.
  • Familienmediation

    Mediation - bei Trennung und Scheidung

     

    Mediation ermöglicht ein faires Auseinandergehen. Die bessere Lösung -
    für Sie und Ihre Kinder.


    Im Falle einer Trennung oder Scheidung müssen einige Dinge geregelt werden:

    • Elterliche Sorge und Betreuung der Kinder
    • Kindesunterhalt
    • Ehegattenunterhalt
    • Versorgungsausgleich
    • Vermögensteilung
    • Teilung von Wohnung und Hausrat

    Sie und Ihre frühere Partnerin bzw. Ihr früherer Partner haben es in der Hand, wie Sie sich über diese sog. Scheidungsfolgen auseinandersetzen wollen - ob als Gegner im Streit oder als kooperative Konfliktpartner.
    Sie tun sich nichts Gutes, wenn der Rückblick auf die gemeinsame Zeit immer von Groll bestimmt wird. Viel leichter und nervenschonender ist es, wenn die Beziehung durch eine frei ausgehandelte Vereinbarung beendet werden kann.
    Und wenn Sie Kinder haben, entscheiden Sie mit der Wahl des Verfahrensweges auch über deren Schicksal. Die Kinder, die die Eltern als „Kampfhähne“ erleben, werden in den Streit mit hineingezogen und werden dadurch häufig als Spielball der elterlichen Gefühle benutzt. Sie sind zwischen beiden Elternteilen hin- und hergerissen und brauchen häufig Jahre, um diese negativen Erfahrungen verarbeiten zu können. Das Verhältnis - zu beiden Elternteilen - hat in jedem Falle Schaden genommen. Das sollten Sie bedenken, denn Eltern bleiben Sie - auch nach einer Trennung.
    Erleben die Kinder die Eltern jedoch als faire Verhandlungspartner, können sie mit ihrem Trennungsschmerz in aller Regel wesentlich leichter umgehen. Außerdem haben sie am Vorbild der Eltern für ihr weiteres Leben gelernt, daß man mit Konflikten auch konstruktiv umgehen kann.

    Was Sie in der Mediation regeln können...
    Sie können grundsätzlich für alle Scheidungsfolgen in der Mediation eine eigene Vereinbarung treffen. Diese ist, bis auf wenige Ausnahmefälle, rechtsverbindlich.
    (Eine notarielle Beurkundung ist nur erforderlich z.B. bei Grundstücksgeschäften, Ausschluss des Versorgungsausgleichs, Veränderung des Güterstandes.)

    ...und dadurch Kosten senken können
    Haben Sie sich über die Scheidungsfolgen in der Mediation geeinigt, können Sie die Kosten des Scheidungsverfahrens auf ein Minimum reduzieren. Diese richten sich dann allein nach dem Gegenstandswert der Scheidung. Außerdem benötigen Sie nur noch einen Rechtsanwalt.

  • Erbschaftsmediation

     

    Entweder

    • Vorbeugende Mediation - zur Streitvermeidung

    Sie wollen beizeiten Ihren Nachlass regeln, um späteren Auseinandersetzungen zwischen Ihren Rechtsnachfolgern vorzubeugen oder um noch zu Lebzeiten von einer Gegenleistung, z.B. in Form von Pflegeleistungen, zu profitieren.

    Sie wollen die Verantwortung in Ihrem Unternehmen frühzeitig auf die nachfolgende Generation übertragen und dabei unterstützend mitwirken.

    Auch für die Erben kann es aus steuerlicher Sicht interessant sein (Vermeidung von Erbschaftssteuer), wenn die vermögensrechtlichen Angelegenheiten zu Lebzeiten des Erblassers durch Mediation geregelt werden.
     

     

     

    Oder

    • Mediation - bei einem Erbschaftsstreit

    Ist es nach dem Tode des Erblassers zu einem Streit unter den Miterben oder zwischen Erben und Pflichtteilsberechtigten gekommen, ist Mediation das Verfahren erster Wahl zur Konfliktbeilegung - wenn Sie auf Kostenersparnis und Vertraulichkeit Wert legen. Eine gerichtliche Auseinandersetzung käme Sie um einiges teurer.

  • Arbeits- und Wirtschaftsmediation

     

    ...oder wie man die Geschäftsbeziehung rettet und nebenbei noch Kosten und Zeit sparen kann

    Im Wirtschaftsleben sind Konflikte noch häufiger als zwischen Privatpersonen. Zu denken ist da insbesondere an den Bereich der innerbetrieblichen Auseinandersetzungen ( z.B. Arbeitgeber - Arbeitnehmer) oder an Streitigkeiten zwischen Unternehmern und Kunden oder Lieferanten.

    Gewöhnlich werden diese Konflikte von Gerichten entschieden - aber selten zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Sie sind mit einem erheblichen Kosten- und Zeitaufwand verbunden. Oft wird - beispielsweise bei Werkverträgen - eine Menge Geld für mehrere Gutachten ausgegeben und am Ende kommt doch „nur“ ein Vergleich mit Kostenbelastung für beide Seiten heraus.

    Die Basis für eine weitere Zusammenarbeit ist bei einer streitigen Entscheidung in aller Regel zerstört. Häufig kommen noch Imageschäden hinzu.

    Dieses lässt sich verhindern, wenn die Konfliktparteien von vornherein eine einvernehmliche außergerichtliche Lösung anstreben. Sie behalten dabei die Kontrolle über die Verhandlungsinhalte und - am Ende steht ein wirtschaftlich sinnvolles Ergebnis.

    Ich vermittle bei

    • innerbetrieblichen Konflikten ( z. B. Arbeitgeber-Arbeitnehmer, Mobbing)
    • Konflikten in Familienbetrieben
    • Gesellschafterstreitigkeiten
    • Konflikten mit Lieferanten oder Kunden

  • Kontakt

     
    Ich freue mich sehr, dass Sie mich kontaktieren möchten. Sie können mich per Post, Telefon, Fax erreichen. Ich werde mich in jedem Fall so schnell wie möglich um Ihr Anliegen kümmern. Für direkte Fragen können Sie natürlich auch gern mein Kontaktformular nutzen.
     

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